Migration in der griechisch-römischen Welt im Vergleich zu heute

Vortrag Prof. Dr. Ernst Baltrusch, Freie Universität Berlin, am Sonntag, 23. September 2018, um 10.30 Uhr

Mit Begriffen wie „Völkerwanderung“ und „Flüchtlingsströme“ werden in den Medien und in Debatten über Migration derzeit Schreckensbilder generiert. Die Begriffe erinnern an eine Zeit vor 1.500 Jahren, als „Barbaren“ vor den Toren Roms standen und drohten, das Römische Reich und die antike Kultur zu vernichten. Inwiefern diese Bedrohungslage nun auch auf die heutige Gesellschaft zutrifft und ob es überhaupt Vergleichsmomente gibt, darüber wird sowohl in der Politik als auch in der Wissenschaft diskutiert.

Die antiken Kulturen haben viele Jahrhunderte überlebt. Welchen Anteil daran hatte Migration in der Alten Welt? Diese Frage wird der renommierte Historiker Ernst Baltrusch, dessen Forschungsschwerpunkt in der Römischen Geschichte liegt, in seinem Vortrag auf Einladung des Freundeskreises Deutsches Auswandererhaus e.V. erörtern. Er skizziert die verschiedenen historischen Phasen der Antike sowie der damaligen Migrationsströme und wird beides in ein gesamtheitliches Bild einordnen.

Prof. Dr. Ernst Baltrusch studierte in Göttingen und Bonn und habilitierte 1992 über griechisches Völkerrecht. Seit 1995 ist er Professor für Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Geschichte des Judentums in der Antike, das Antike Völkerrecht und die Geschichte Spartas. Er trat in diversen TV-Dokumentationen als Experte auf, u.a. in der Reihe ZDF History von Guido Knopp.

Die Veranstaltung ist öffentlich.
Der Eintritt ist frei.

Prof. Dr. Ernst Baltrusch, Freie Universität Berlin. Foto: Bernd Wannenmacher

Freundeskreis Deutsches Auswandererhaus e.V.

Der Freundeskreises Deutsches Auswandererhaus e.V. hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1985 erheblich für das Migrationsmuseum verdient gemacht: So hat er in den vergangenen Jahrzehnten eine bedeutende Grafiksammlung erworben und den Grundstock für die Bibliothek zur deutschen Ein- und Auswanderungsgeschichte zusammengetragen. Diese wurde als Präsenzbibliothek, Dank der Unterstützung der Stiftung Deutsches Auswandererhaus, 2013 im historischen Seeamt eröffnet. Auch organisiert der Freundeskreis jedes Jahr eine Vortragsreihe mit ausgewiesenen Experten sowie Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen, die mit deutscher Migrationsgeschichte zu tun haben. Die Matineen finden in den Räumlichkeiten des Deutschen Auswandererhauses statt.

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