Das Deutsche Auswandererhaus ist ein barrierefreies Museum, das auf verschiedene Weise für Menschen mit speziellen Bedürfnissen eingerichtet ist: Aufzüge und breite Flure machen alle Bereiche des Museums auch für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer zugänglich, sodass sie uneingeschränkt die Räume der Ausstellung erkunden können. Außerdem verfügt das Museum über zwei Faltrollstühle, die kostenfrei für die Dauer des Besuches ausgeliehen werden können.

Für Gehörlose sind an der Museumskasse ausgedruckte Texte zu ausgewählten Biographien von Aus- und Einwanderern erhältlich. Diese ersetzen die Hörstationen, an denen die Besucher den Biographien der Aus- und Einwanderer folgen. Nach Bedarf können auch Kopfhörer für schwer hörende Menschen ausgegeben werden. Zudem bietet das Museum nach Voranmeldung Führungen in Gebärdensprache an. Hier ist eine frühzeitige Anmeldung notwendig.

Klangkulissen, wie das Ächzen und Stöhnen des abfahrtbereiten Dampfschiffes im Ausstellungsraum „An der Kaje“, oder das Knarzen der Holzdielen in den Kajüten der Dritten Klasse, lassen Blinde und Menschen mit Sehbehinderung den Weg der Aus- und Einwanderer akustisch miterleben. Des Weiteren können sie bei speziell gebuchten Führungen in Begleitung eines Gästebetreuers Figuren und andere Ausstellungsstücke berühren und das Museum so auf vielfältige Weise mit den Händen erkunden. Ausgebildete Blindenhunde dürfen zudem mit in die Ausstellung genommen werden.

Und für diejenigen, die ihre Lesebrille vergessen haben: Das Deutsche Auswandererhaus verfügt über eine Auswahl mit ganz unterschiedlichen Sehstärken – einfach an der Kasse danach fragen ...

Deutsches Auswandererhaus