Bund sagt 6,1 Mio. Euro Förderung zu

Erweiterung und Neufassung des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven

Das Deutsche Auswandererhaus wird in den nächsten Jahren seine Dauerausstellung erneuern und ein neues interkulturelles Bildungszentrum errichten.

Dieses Projekt dient der Weiterentwicklung des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven als bislang einzigem Museum in Deutschland, das 300 Jahre deutscher Aus- und Einwanderungsgeschichte seinen Besuchern in seiner Dauerausstellung zeigt. Mit dem „Forum Migration“ wird ein Ausstellungs- und Bildungs-Zentrum entstehen, in dem in neuen Museumsformaten Methodenkompetenzen zum Zusammenleben in einer Einwanderungsgesellschaft präsentiert und vermittelt werden. Die Einbindung der Integrationsgeschichte in die Dauerausstellung stellt die prägendste, inhaltliche Erweiterung des Museums dar.

„Wir freuen uns sehr über diese äußerst positive Nachricht: Es ist eine große Anerkennung unserer Arbeit. Zukünftig ist das Deutsche Auswandererhaus noch viel mehr als ein Geschichtsmuseum: Es wird ein Forum sein, in dem die Besucherinnen und Besucher sich mit Ideen, Diskussionen und Forschungsergebnisse zu Migrations- und Integrationsfragen auseinandersetzen können”, so die Direktorin des Deutschen Auswandererhauses, Dr. Simone Eick.

Das Deutsche Auswandererhaus dankt dem Bund für die Ermöglichung der Erweiterung und der Neufassung: Vor allem gilt der Dank der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, dem SPDFraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann und den Mitgliedern des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages Rüdiger Kruse und Johannes Kahrs für die großartige Unterstützung.

Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz sagte zur positiven Nachricht aus Berlin: „Ich freue mich sehr, dass es so kurzfristig gelungen ist, dass der Bund dem Deutschen Auswandererhaus die finanzielle Basis für ein hochattraktives Migrationszentrum bereitstellt. Wir werden jetzt zusammen mit dem Land die weiteren Verfahrensschritte erörtern und sind damit der Weiterentwicklung des Deutschen Auswandererhauses als dem Museum für Migration in Deutschland einen großen Schritt vorangekommen.“