Flucht als prägende Migrationserfahrung – psychologische und politische Aspekte

Der Freundeskreis unterstützt das Deutsche Auswandererhaus in ganz unterschiedlichen Bereichen und organisiert jedes Jahr eine Vortragsreihe. Die Matineen über verschiedene Themen zur Migrationsgeschichte finden in den Räumen des Museums statt.

Die Vorträge sind öffentlich, der Eintritt ist frei.

Mehr zum Freundeskreis unter: www.freundeskreis-dah.de

Vortrag der Bundestagsabgeordneten Dr. Kirsten Kappert-Gonther am Sonntag, 12. November 2017, um 10.30 Uhr

Die Heimat zu verlassen und in einem fremden Land anzukommen ist nie einfach. Geflüchtete müssen zusätzlich mit besonders extremen, schmerzhaften und zerstörerischen Erfahrungen umgehen. Ihre psychische Situation ist häufig von einer Mischung aus besonderer Stärke und dem Gefühl existentieller Bedrohung geprägt. Oft sind Geflüchtete traumatisiert. Politisch erwächst daraus eine besondere Verantwortung. Eine Gesellschaft muss diese Aufgabe annehmen und für haltgebende Strukturen sorgen, die helfen Neues und Gewohntes zu verbinden. „Dies gelingt am besten, wenn die Geflüchteten die Möglichkeit erhalten, sich dabei aktiv kulturell und persönlich einzubringen“ sagt Dr. Kirsten Kappert-Gonther.

Dr. Kirsten Kappert-Gonther ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Abgeordnete des Deutschen Bundestages für Bündnis90/Die Grünen.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht unter www.freundeskreis-dah.de.

Das vollständige Veranstaltungsprogramm des Freundekreises Deutsches Auswandererhaus e.V. finden Sie hier.

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