Exklusive Kuratorenführung durch die Sonderausstellung >>…Good Music…<<

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung ">>... GOOD MUSIC ...<< Zwei deutsche Musiker in Amerika 1880 - 1939" bietet das Deutsche Auswandererhaus ein vielfältiges Rahmenprogramm für Groß und Klein: von Vorträgen, Führungen und Filmvorführungen über Live-Musik und Tanzworkshops für Erwachsene bis zu Instrumentenworkshops für Kinder.

Samstag, 27. Januar 2018, um 15.00 Uhr

Ende des 19. Jahrhunderts wandern die Brüder Louis und Fritz Schütz, beides Musiker, aus Deutschland in die USA aus. Von dort schreiben die beiden jungen Männer, und später auch die Tochter von Fritz, in die Heimat. Über 130 Briefe kommen so in Westerfeld im Taunus an. Das besondere: Diese Briefe sind im Original erhalten und wurden vom Bremer Historiker Dr. Diethelm Knauf bei einem Nachfahren der Familie Schütz gefunden.

Bei der exklusiven Kuratorenführung erhalten die Teilnehmer einen tieferen Einblick in die Ausstellungsthematik und erfahren aus erster Hand, wie Dr. Diethelm Knauf auf das Briefkonvolut stieß, das im Mittelpunkt der Ausstellung steht.

Dr. Diethelm Knauf ist Historiker und Medienpädagoge und war langjähriger Leiter des Landesfilmarchivs Bremen. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge zur Migrations- und Regionalgeschichte.

Telefonisch Anmeldung erwünscht: 0471 / 90 22 0–0.
Preis Eintritt & Führung: 8,50 €.

Die Sonderausstellung „Good Music“ erzählt die Geschichte der Gebrüder Schütz, die ihr bäuerliches Leben in Deutschland hinter sich lassen, um in New Jersey bei New York als Berufsmusiker zu arbeiten. In ihrem umfangreichen Briefnachlass schreiben sie von ihren Erlebnissen und der Musikrevolution in Amerika. Das gesamte Begleitprogramm finden Sie hier, zur Seite über die Sonderausstellung geht es hier.

Über 130 Originalbriefe zweier hessischer Bauernsöhne bilden den Kern der aktuellen Sonderausstellung >>...Good Music...<<. In der Kuratorenführung erfahren die Teilnehmer unter anderem, wie das Konvolut gefunden wurde. © Deutsches Auswandererhaus / Foto: Kay Riechers