Über-Denkung. Exilerfahrung und Philosophie bei Hannah Arendt und Judith Shklar

Christoph Bongert, Wissenschaftler am Deutschen Auswandererhaus, und Dr. Frank Schmidt, Direktor der Museen Böttcherstraße Bremen. Foto: Ilka Seer

Vortrag von Christoph Bongert, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Auswandererhaus, am Donnerstag, 26. April 2018, um 19.00 Uhr in den Museen Böttcherstraße in Bremen

Zu den unausweichlichen Erfahrungen des Exils scheint zu gehören, das aus der vormaligen Heimat Her- und Mitgebrachte in Frage stellen zu müssen: Kann es in der Fremde bestehen, erweist es sich dort als sach- und zeitgemäß? Der Vortrag wird erkunden, wie zwei der wichtigsten politischen Theoretikerinnen des 20. Jahrhunderts die Erfahrung des Exils dazu nutzten, hergebrachte philosophische Begriffe zu überdenken – und inwiefern diese „Über-Denkung“ auch für unsere Gegenwart bedeutsam bleibt, in der Deutschland für viele Menschen außerhalb Europas zum Exilland geworden ist.

Eintritt Vortrag

10,00 € / erm. 8,00 €
VVK und Tageskasse im Paula Modersohn-Becker Museum, Böttcherstraße 6, 28195 Bremen

Kooperation

Hintergrund des Vortrags von Christoph Bongert im Paula Modesohn-Becker Museum in Bremen ist eine Kooperation: Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „Josef Scharl. Zwischen den Zeiten“, die bis zum 3. Juni 2018 in den Museen Böttcherstraße gezeigt wird, bieten das Bremer Museum und das Deutsche Auswandererhaus ein gemeinsames Kombiticket  sowie eine Rabattaktion. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Auch für Schulklassen gibt es ein Kombiticket und aufeinander abgestimmte Bildungsangebote. Diese Informationen finden Sie hier.