Verkaufte Arbeitskraft. Redemptioner-Systeme vom 18. bis ins 20. Jahrhundert

Thematische Führungen

Am jeweils dritten Sonntag eines Monats lädt das Deutsche Auswandererhaus Wissenshungrige zu Themenführungen ein. Dabei werden verschiedenen Aspekte rund um die deutsche Aus- oder europäische Einwanderungsgeschichte in den Mittelpunkt des Rundgangs gerückt.

Sonntag, 16. September 2018, um 10.30 Uhr

Die meisten Auswanderer verließen ihre Heimat aus wirtschaftlichen Gründen. Durch Agenten und Werbung zur Auswanderung ermuntert, finanzierten viele die hohen Überfahrtskosten mit dem Verkauf ihrer Arbeitskraft. Als so genannte „Redemptioner“ arbeiteten sie nach ihrer Ankunft in der Neuen Welt mehrere Jahre ohne Lohn für denjenigen, der im Gegenzug die Überfahrt bezahlt hatte. Die Führung erzählt die Geschichte der „Redemptioner“ vom 18. Jahrhundert bis zu der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und veranschaulicht ihre Wege von der Alten in die Neue Welt.

Begrenzte Teilnehmerzahl.
Telefonische Anmeldung erwünscht: 0471 / 90 22 0 – 0.
Eintritt in die Dauerausstellung zzgl. 3,00 €.

Redemptioner Systeme: Familie Kissling im Auffanglager Bonegilla für Auswanderer in Australien, 1960. © Sammlung Deutsches Auswandererhaus