Deutschsprachiger Buchdruck in Amerika im 18. und 19. Jahrhundert

„... und von den sechs Druckereien in Pennsylvania sind zwei ganz deutsch, zwei halb deutsch, halb englisch, und nur zwei ganz englisch“

Vortrag am Samstag, 6. Oktober 2018, um 18.30 Uhr / Eintritt frei

Am 6. Oktober ist der German-American Day, der an die Gründung der ersten dauerhaften Ansiedlung von Deutschen in den damaligen Britischen Kolonien im Jahre 1683 erinnert: Germantown. Der Name der Siedlung zierte als Druckort auch viele der deutschsprachigen Bücher, die ab 1728 in Amerika verlegt wurden. Wer also an Germantown erinnert, ruft auch die Geschichte des deutschsprachigen Buchdrucks ins Gedächtnis – eine verschwundene Welt, deren Reichtum bis heute beeindruckt und dazu einlädt, die Welt unserer Tage mit anderen Augen zu sehen.

Aus diesem Anlass stellt Christoph Bongert, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Auswandererhaus, in seinem Vortrag Höhepunkte aus mehr als 200 Jahren deutscher Schriftsprache in den USA vor. Dabei bezieht er sich auch auf die neu erschienene Publikation „Von der Lutherbibel zur Gaunergeschichte. Bücher für deutsche Einwanderer in Amerika 1728 – 1946“. Christoph Bongert kuratierte die namensgleiche Kabinettausstellung, die das Deutsche Auswandererhaus 2014/15 präsentierte.

Der Vortrag ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
Anmeldung erwünscht: 0471 / 90 22 0 - 0

Literaturtipp:
„Von der Lutherbibel zur Gaunergeschichte.

Bücher für deutsche Einwanderer in Amerika 1728 – 1946“
Kabinettbroschüre Nr. 01
Bremerhaven: edition DAH, 2018
ISBN 978-3-9817861-4-9
7,80 Euro