Im Mittelpunkt der Migrationsforschung am Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven stehen die Ursachen für Auswanderung, Flucht und Vertreibung wie auch der Prozess der Integration. Die Ergebnisse der meisten Forschungsprojekte fließen in Sonderausstellungen, Publikationen und Dokumentarfilme.

Migrationsforschung

Die Migrationsforscher und Historiker des Deutschen Auswandererhauses suchen Antworten auf folgende Fragen:

- Warum gehen Menschen freiwillig und für immer in ein fremdes Land?
- Wozu ziehen Menschen für einige Jahre in eine andere Stadt, ein anderes Land, um dort zu arbeiten und zu studieren?
- Was vertreibt Menschen aus ihrer Heimat, zwingt sie zur Flucht?

Gleichzeitig beschäftigt man sich mit Prozessen, die in Einwanderungsländern vonstatten gehen:

- Wie kommen Einwanderer wirtschaftlich zurecht? Wann erlernen sie die Sprache der neuen Heimat? Welche eigenen Traditionen behalten sie, welche neuen nehmen sie an?
- Wie ergeht es ihren Kindern und Enkelkindern?
- Welche Voraussetzungen muss das Einwanderungsland schaffen, um eine erfolgreiche Integration zu ermöglichen?

Am Deutschen Auswandererhaus stehen dabei die deutsche Auswanderung nach Übersee und die Einwanderung nach Deutschland im Fokus.

Erforscht werden am Museum beispielsweise bestimmte Zielorte oder einzelne Einwanderergruppen.

Die Ergebnisse werden in Sonderausstellungen, Publikationen und Dokumentarfilmen präsentiert.

Hier eine Auswahl von Forschungsprojekten:

2008 ein Projekt zu jüdischen Flüchtlingen und untergetauchten nationalsozialistischen Verbrechern, die Ende der 1940er-Jahre in Buenos Aires oft nebeneinander lebten.

2009 forschte ein Wissenschaftlerteam des Museums zum Thema Umweltmigration in New Orleans: Was wurde aus den Menschen, die wegen des Hurrikans Katrina die Stadt verlassen mussten? Dazu fand eine Forschungsreise nach New Orleans statt, es wurden vor Ort Interviews mit Betroffen, Historikern und Politikern geführt.

2010 begannen Historiker des Migrationsmuseums, sich mit unterschiedlichen Einwanderergruppen in Deutschland zu beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Hugenotten, Ruhrpolen, deutsche Flüchtlinge und Vertriebene, Spätaussiedler, türkische und italienische Arbeitsmigranten.

2011 ein Projekt zu Flüchtlingen und Asylbewerbern in Deutschland, das seit 2015 durch ein Projekt zu syrischen und afghanischen (Bürgerkriegs)Flüchtlingen ergänzt wird.

2013 begann das Museum mit der Erforschung der deutschen Auswanderung nach Australien seit den 1840er-Jahren bis zu den heutigen Backpackern.

Migrationspreis

Kalliope-Preis für praxisnahe Migrationsforschung Stiftung Deutsches Auswandererhaus

Ausschnitt aus einem Bilderbogen. Cesare Ripa, Paris, 1677.

Kalliope-Preis für praxisnahe Migrationsforschung

Seit dem Jahr 2015 verleihen die Stiftung Deutsches Auswandererhaus und das Deutsche Auswandererhaus alle zwei Jahre den Kalliope-Preis für praxisnahe Migrationsforschung. War er zunächst mit 10.000 Euro dotiert, ist das Preisgeld jetzt auf 20.000 Euro erhöht worden. Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Arbeiten und (Universitäts-)Projekte, deren Forschungsergebnisse Kultur- und Bildungseinrichtungen helfen, Migration nachhaltig und global zu vermitteln. Dabei interessieren vor allem Forschungsarbeiten, die die gesellschaftlichen Veränderungen durch Migration verdeutlichen. Ziel ist es darüber hinaus, die Zusammenarbeit zwischen Universitäten bzw. außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Museen zu fördern, um die Forschungsergebnisse in Museen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

 Der Preis dient der Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten und (Universitäts-)Projekten - Programme, Initiativen, Publikationen - zur Einwanderung nach Europa oder zur europäischen Auswanderung nach Übersee.

Das Preisgeld hat mit Dr. Joachim Ditzen-Blanke ein langjähriger Förderer und großzügiger Unterstützer des Deutschen Auswandererhauses gestiftet.

Der Kalliope-Preis für praxisnahe Migrationsforschung wird auch 2019 wieder ausgelobt.
Die Bewerberbroschüre finden Sie hier als pdf-Datei.

Publikationen

edition DAH

Das Deutsche Auswandererhaus gibt eine eigene Reihe an Publikationen heraus: die edition DAH. Darin veröffentlicht das Museum die Ergebnisse von Forschungsprojekten zu historischen und aktuellen Themen der deutschen Migrationsgeschichte, die auch in Sonderausstellungsprojekte fließen, sowie individuelle Familiengeschichten und für die Migrationsforschung relevante Diskurse.

Die Bücher können im Shop des Deutschen Auswandererhauses erworben werden. Gerne aber übersenden wir diese auch auf Rechnung.

Bitte richten Sie Ihre Bestellung an info@dah-bremerhaven.de oder wenden Sie sich telefonisch an uns: 0471 / 90 22 0 - 0.

Publikationen des Deutschen Auswandererhauses

Berührt es mich? Virtual Reality und ihre Wirkung auf das Besuchserlebnis in Museen – eine Untersuchung am Deutschen Auswandererhaus

Studie im Rahmen des bundesweiten Verbundprojektes “museum4punkt0 – Digitale Strategien für das Museum der Zukunft” – gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

kostenfrei

Vom Revolutionär zum Bürgermeister. Das bewegte Leben Georg Friedrich Abels 1828 – 1902

Kabinettsbroschüre zur Ausstellung, die noch bis zum 31. Juli 2019 im Deutschen Auswandererhaus gezeigt wird.

6,50 Euro

Von der Lutherbibel zur Gaunergeschichte. Bücher für deutsche Einwanderer in Amerika 1728 – 1946

Kabinettbroschüre zur Sonderausstellung, die vom 13. April 2014 bis zum 7. Juni 2015 im Kabinett des Deutschen Auswandererhauses zu sehen war.

7,80 Euro

Angst in Neugierde verwandeln

Das Forum Migration am Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven: Evaluation, Oral-History und Vermittlung von Unterkultur, Bremerhaven: edition DAH, 2017, ISBN 978-3-9817861-2-5

7,50 Euro

>>… GOOD MUSIC …<< Zwei deutsche Musiker in Amerika 1880 – 1939

Begleitband zur gleichnamigen Sonderausstellung im Deutschen Auswandererhaus (07.08.2017 – 31.01.2018), hg. von Simone Blaschka-Eick und Christoph Bongert, Bremerhaven: edition DAH, 2017, ISBN 978-3-981-786132

11,80 Euro

Das Buch zum Museum der Aus- und Einwanderung

Neuauflage des Kataloges zum Deutschen Auswandererhaus. Hg. von Simone Blaschka-Eick, Bremerhaven: edition DAH, 2017, ISBN: 978-3981786118

14,80 Euro

Plötzlich da. Deutsche Bittsteller 1709, türkische Nachbarn 1961

Buch zur Sonderausstellung „Plötzlich da. Deutsche Bittsteller 1709, türkische Nachbarn 1961“, hg. von Simone Blaschka-Eick und Christoph Bongert, Bremerhaven: edition DAH, 2016, ISBN: 978-3-9817861-0-1

16,80 Euro

Die Ahronheims. Eine Bremerhavener Familiengeschichte von 1930 bis heute

Dieter Strohmeyer, „Die Ahronheims. Eine Bremerhavener Familiengeschichte von 1930 bis heute“, hg. von Simone Blaschka-Eick, Bremerhaven: edition DAH, 2014

10,80 Euro

Deutsche in Australien. 1788 – heute

„Deutsche in Australien. 1788 – heute“, hg. von Simone Blaschka-Eick, Bremerhaven: edition DAH, 2013

7,90 Euro

Der Gelbe Schein, Mädchenhandel 1860 bis 1930

Irene Stratenwerth, „Der Gelbe Schein, Mädchenhandel 1860 bis 1930“, hg. von Simone Blaschka-Eick und Hermann Simon, Bremerhaven: edition DAH, 2012

vergriffen

Unsere Stadt war New York: Friesen in Amerika

Heike Götz / Christiane Greve, „Unsere Stadt war New York: Friesen in Amerika“, hg. von Simone Blaschka-Eick und Katrin Quirin, Bremerhaven: edition DAH, 2011

vergriffen

Fluchtgeschichten. Aus und nach Deutschland. Biographien und Hintergründe 1933 – 2011

„Fluchtgeschichten, Aus und nach Deutschland, Biografien und Hintergründe 1933-2011“, hg. von Simone Blaschka-Eick und Karin Heß, Bremerhaven: edition DAH, 2011

vergriffen

Team

Simone Eick Deutsches Auswandererhaus

Dr. Simone Blaschka

Historikerin und Migrationsforscherin
Direktorin und Geschäftsführerin des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven

Studium der Geschichte und Philosophie, anschließend Promotion über deutsche Amerika-Auswanderer im 19. Jahrhundert.
Forschungsschwerpunkte: Deutsche Amerikaauswanderung und Migrationsmuseologie.
Konzeption von über 20 Sonderausstellungen zu unterschiedlichen Aspekten von Migration.

Beiratstätigkeiten:
> Mitglied des international besetzten Wissenschaftlichen Beraterkreises der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin
> Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) Oldenburg
> Mitglied des Beirats des Hugenottenmuseums Berlin

Lesen Sie hier mehr über Dr. Simone Blaschka, ihre Vorträge, Publikationen etc.

Tanja Fittkau Deutsches Auswandererhaus

Dr. Tanja Fittkau

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Studium der Geschichte und der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft. Seit Februar 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Auswandererhaus mit den Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten: Übersee-Auswanderung bis zum Zweiten Weltkrieg, Glaubensflüchtlinge (Hugenotten), Zwangsmigration während der Weltkriege, Oral History. Betreuung der Museumssammlung. Kuratorin verschiedener Sonderausstellungen. Promotion über Überfahrtsbedingungen von Migranten und deren Erfahrungen an Bord 1830 bis 1932.

Lesen Sie hier mehr über Tanja Fittkau und ihre Veröffentlichungen. 

Christoph Bongert Deutsches Auswandererhaus

Christoph Bongert, M.A.

Wissenschaftliche Projektentwicklung

Studium der Philosophie, Geschichte, Literatur- und Sprachwissenschaft in Tübingen und Berlin. Seit 2013 am Deutschen Auswandererhaus. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte der Einwanderung nach „Deutschland“ vor 1945 und der Auswanderung aus Deutschland nach 1945, Migrationsmuseologie und- theorie. Mitarbeit an der aktuellen Erneuerung der Dauerausstellung sowie an zahlreichen Sonderausstellungen. Betreuung diverser Publikationsprojekte des Deutschen Auswandererhauses und der museumseigenen Bibliothek zur deutschen Ein- und Auswanderungsgeschichte.

Lesen Sie hier mehr über Christoph Bongert, seine Vorträge, Publikationen etc.

Astrid Bormann Deutsches Auswandererhaus

Astrid Bormann, M.Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Museumspädagogik

Studium der Geschichte und Archäologie an der University of Aberdeen, Schottland. Gewinnerin des Preises „Ede & Ravenscroft Anniversary Award for Academic Excellence and Progression in Archaeology“. Anschließend Studium der Digital Archäologie an der University of Southampton und der Winchester School of Art, England. Seit dem Masterstudium tätig als Museumspädagogin: zunächst in Stonehenge (English Heritage), danach am Science Centre Odysseum, Köln, und am Neanderthal Museum in Mettmann. Seit April 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Museumspädagogik am Deutschen Auswandererhaus. Engagement in der Flüchtlingshilfe. Forschungsinteressen: Diversity, Digitale Bildung, Living History.

Lina Falivena Deutsches Auswandererhaus

Lina Falivena, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Studium der Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie, Ethnologie und Vergleichender Kultur- und Religionswissenschaft in Marburg, Murcia und Göttingen mit Schwerpunkt auf Migrations- und Biografieforschung sowie Museologie. Abschlussarbeit zur Darstellung von Migration im Museum. Seit Februar 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Erneuerung und Erweiterung der Dauerausstellung. Arbeitsschwerpunkte: historische und aktuelle Einwanderung in die Bundesrepublik Deutschland. Mit-Kuratorin der Sonderausstellung „,So far, so good.' Die vergessene Pulitzer-Preisträgerin Lisel Mueller“.

Marie Grünter Auswandererhaus

Marie Grünter, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Studium der Kulturwissenschaften, der osteuropäischen und der jüdischen Geschichte in Frankfurt/Oder, Breslau und München mit den Schwerpunkten Nationalismus- und Antisemitismusgeschichte sowie Zwangsmigration während der Weltkriege. Masterarbeit zum Emigrationsdiskurs im Polen der Zwischenkriegszeit. Seit Oktober 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Erneuerung und Erweiterung der Dauerausstellung. Arbeitsschwerpunkte: historische Überseeauswanderung, insbesondere Transitmigration aus dem östlichen Europa sowie historische Einwanderung nach ‚Deutschland‘ aus dem östlichen Europa. Kuratorin der Sonderausstellung „‚Und mitten in dem Ganzen stehen die Frauen der Welt.‘ Exil und Rückkehr der AWO-Gründerin Marie Juchacz“.

Ewgeniy Kasakow Deutsches Auswandererhaus

Dr. Ewgeniy Kasakow

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Studium der Kulturgeschichte Ost- und Ostmitteleuropas, Philosophie, Geschichte in Bremen. Promotion an der Universität Bremen über die Formen der Oppostion in der Perestroika-Zeit. Zwischen 2013 und 2016 Lehrtätigkeit an der Universität Bremen, von 2017 bis 2020 Senior Researcher am Centre for Comparative History and Political Studies (CCHPS), Perm State National Research University, Russland. Seit 2020 als Kurator für Geschichte des östlichen Europas im Deutschen Auswandererhaus tätig. Bisherige Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Opposition in der Sowjetunion, Geschichte der (Jugend-)Subkulturen in der Sowjetunion, Langes 1968 im Osten und Westen, Nationalismus in der späten Sowjetunion.

Lesen Sie hier mehr über Dr. Ewgeniy Kasakow, seine Vorträge und Publikationen.

Rosalia Zamora Deutsches Auswandererhaus

Rosalia Zamora, M.Sc.

KIWit Trainee in der Wissenschaftlichen Abteilung

Studium der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie, Lateinamerikastudien und Heritage Management in Hamburg, Halle und Dessau. Seit September 2019 als Trainee im Rahmen des KIWit-Programms der Stiftung Genshagen in der wissenschaftlichen Abteilung am Deutschen Auswandererhaus. Arbeitsschwerpunkt: Geschichte der Einwanderung aus und der deutschen Auswanderung nach Lateinamerika.

 

Tagungen

Konferenzen und Fachtagungen am Deutschen Auswandererhaus

Regelmäßig nehmen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Auswandererhauses an (inter-)nationalen Tagungen und Konferenzen teil. Auch veranstaltet das Migrationsmuseum selber Fachtagungen und lädt Migrationsforscher, Historiker, Juristen und Experten anderer Disziplinen sowie Journalisten ein, sich kritisch mit aktuellen Fragestellungen rund um die deutsche, europäische und transatlantische Migration auseinanderzusetzen.

> Kompaktseminar in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden zu philosophischen Fragen der Migration (2018)

> Tagung des Arbeitskreises Migration anlässlich der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes e. V. (2018)

> „Migration – Perspektiven des ethischen und philosophischen Lernens“, Kompaktseminar in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden (2017)

> Fachtagung „Rituale in der Einwanderungsgesellschaft“ (27./28.01.2017)

> Kompaktseminar in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden und der Freien Universität Berlin zur Erarbeitung einer Unterrichtseinheit zum Thema Migration für den Philosophie- und Ethikunterricht (2016)

> Mediendebatte „Über die emotionale Macht von Sprache und Bildern in der Integrationsdebatte“, Podiumsdiskussion u.a. mit Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer (2016)

> Journalistenworkshop „Objektivität und Migration: möglich oder unmöglich? Perspektiven der Wissenschaft, Justiz und Medien“ (2014)

> Jahrestagung des Arbeitskreises Migration am Deutschen Museumsbund e.V. (2014)

> „Mit Museumsobjekten von Migration und Kultureller Vielfalt erzählen“, Tagung der Initiative „Kulturelle Vielfalt im Museum“ des Deutschen Museumsbundes e.V. (2014)

> „Migration und Museen: Strategien und Verantwortlichkeiten” („Migration and Museums: strategies and responsibilities“), internationale Fachtagung in Kooperation mit dem Europäischen Museumsforum EMF (2011)

> „Recht & Migration: Zuwanderungsdebatte praxisnah“ (2011)

> Internationale Jahrestagung der „Association of European Migration Institutions - AEMI“ (2009)

> „Recht & Migration: Ein Vergleich der Rechtssysteme und -geschichte der größten westlichen Einwanderungsländer“ (2008)

> Journalistenworkshop „Migration“ (2007)

Sonderausstellungen

Aktuelle Sonderausstellungen

30.05.2019 - 22.03.2020

Auf den Spuren der Neandertaler

Was haben die Neandertaler mit einem Bremer Pfarrer gemeinsam? Eine Informationswand gibt die Antwort.

Sonderausstellungen des Deutschen Auswandererhauses

In 22 Sonderausstellungen hat das Deutsche Auswandererhaus seit seiner Eröffnung im Jahr 2005 ganz unterschiedliche Facetten des gesellschaftlich relevanten und vielschichtigen Themas „Migration“ präsentiert. Dabei widmet sich das Museum neben historischen auch aktuellen Aus- und Einwanderungsthemen.

Die Ausstellungen eröffnen diese Themen einem breiten Publikum und laden Laien wie Experten gleichermaßen ein, sie zu entdecken. In die Ausstellungsprojekte fließen neue Forschungsergebnisse ein, die das wissenschaftliche Team des Deutschen Auswandererhauses – auch mit Kooperationspartnern – erarbeitet. Beleuchtet werden Aspekte wie Umweltmigration, Flucht und Exil, Auswanderung nach Übersee, Rückwanderung oder auch Einwanderung und gesellschaftliches Miteinander.

Auch für Kinder finden regelmäßig Sonderausstellungen statt. Eine Kooperation mit GEOlino hat inzwischen mehrere Wettbewerbe ermöglicht, deren Ergebnisse im Rahmen von Ausstellungen im Deutschen Auswandererhaus gezeigt wurden. Die Schau „Tierisch weit weg! Kinder erfinden Auswanderertiere“ etwa zeigte neue Tierarten, die sich die kleinen Forscher haben einfallen und durch die ganze Welt ziehen lassen.

Eine vollständige Übersicht aller Sonderausstellungen, die das Deutsche Auswandererhaus bislang gezeigt hat, finden Sie hier.

Auszeichnungen

Awards