Jüdische Flucht und Vertreibung 1933 – 1941

Am jeweils dritten Sonntag eines Monats sowie zu ausgewählten Feier- und Gedenktagen lädt das Deutsche Auswandererhaus Wissenshungrige zu Themenführungen ein. Dabei werden verschiedene Aspekte rund um die europäische Aus- oder deutsche Einwanderungsgeschichte in den Mittelpunkt des Rundgangs gerückt.

Themenführung am Sonntag, 19. Januar 2020, um 10.30 Uhr – zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Antijüdische Gesetzgebung, Verfolgung und Ermordungen: Rund 270.00 Juden sehen sich bis 1941 gezwungen, Deutschland zu verlassen. Flucht und Exil sind ihre einzige Chance, dem nationalsozialistischen Terror zu entkommen. Am Beispiel ausgewählter Biographien erhalten die Teilnehmer*innen während des Rundgangs durch das Deutsche Auswandererhaus einen Einblick in die zumeist tragischen deutsch-jüdischen Lebensgeschichten.

Begrenzte Teilnehmerzahl.
Telefonische Anmeldung erwünscht: 0471 / 90 22 0 – 0
Eintritt in die Dauerausstellung zzgl. 3,00 €

Seit Oktober 1938 sind die Pässe von Juden mit einem großen roten „J“ gekennzeichnet. Auch der von Moses Kirchheimer, dem wenige Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges die Flucht gelingt. © Sammlung Deutsches Auswandererhaus