Professor Markus Tiedemann mit Dresdner Studierenden zu Gast

Prof. Dr. Markus Tiedemann (dritter von rechts) mit Lehramtsstudierenden der Technischen Universität Dresden. © Deutsches Auswandererhaus / Foto: Iria Sorge-Röder

Bereits zum fünften Mal sind Lehramtsstudierende der Technischen Universität Dresden mit Markus Tiedemann, Professor für Didaktik der Philosophie und für Ethik, zu Gast im Deutschen Auswandererhaus. Während eines viertägigen Seminars beschäftigen sie sich nicht nur mit philosophischen und pädagogischen Fragen rund um das Thema Migration, sondern lernen auch das Deutsche Auswandererhaus in all seinen Facetten kennen – von Museumspädagogik und Besucherevaluation über Sammlungsarbeit bis hin zur konzeptionellen Weiterentwicklung der Ausstellung.

Markus Tiedemann erhielt 2015 den Kalliope-Preis für praxisnahe Migrationsforschung des Deutschen Auswandererhauses. Ausgezeichnet wurde der Ratgeber „Unsere Tochter nimmt nicht am Schwimmunterricht teil!. 50 religiös-kulturelle Konfliktfälle in der Schule und wie man ihnen begegnet“, in dem er mit seinen Mitarbeitern Herausforderungen an Schulen analysiert und Lösungen entwickelt. Seitdem hat er das Deutsche Auswandererhaus nicht nur mit Studierenden, sondern auch zu Tagungen und Vorträgen besucht. Sein Vortrag "Religiöse Rituale und die Grenzen der Toleranz. Philosophische Betrachtungen kontroverser Wertverständnisse", den er am 28. Januar 2017 im Deutschen Auswandererhaus hielt, ist weiterhin auf der Webseite von Deutschlandfunk Nova abrufbar: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/hoersaal-grenzen-der-toleranz.“