Neue Heimat Westdeutschland

Thematische Führung zu deutschen Flüchtlingen und Vertriebenen infolge des Zweiten Weltkrieges am Sonntag, 17. November 2019, um 10.30 Uhr

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mussten Millionen Menschen eine neue Heimat finden: Die einen flohen aus den ehemals zum Deutschen Reich gehörenden Gebieten, die nun Teil der Sowjetunion oder Polen waren. Die anderen verließen die bisher multiethnisch besiedelten Regionen des östlichen Europas, etwa der Tschechoslowakei. Insgesamt kamen bis 1950 etwa 12,5 Millionen Flüchtlinge in den beiden deutschen Staaten an. Acht Millionen von ihnen blieben schließlich in Westdeutschland und stießen häufig auf harsche Vorurteile und Ablehnung. Erst in der Zeit des „Wirtschaftswunders“ schaffte es die Masse der deutschen Geflüchteten wirtschaftlich und sozial Teil der Gesellschaft zu werden.
Die thematische Führung beschäftigt sich mit einer heute oft vergessenen, aber nicht minder herausfordernden Integrationsleistung.

Begrenzte Teilnehmerzahl. Telefonische Anmeldung erwünscht: 0471 / 90 22 0 – 0.

Preis: Eintritt in die Dauerausstellung zzgl. 3,00 € p.P.