Die europäische Asylpolitik – Abschottung oder begrenzte Öffnung

Der Freundeskreises Deutsches Auswandererhaus e.V. hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1985 erheblich für das Migrationsmuseum verdient gemacht: So hat er in den vergangenen Jahrzehnten eine bedeutende Grafiksammlung erworben und den Grundstock für die Bibliothek zur deutschen Ein- und Auswanderungsgeschichte zusammengetragen. Diese wurde als Präsenzbibliothek, Dank der Unterstützung der Stiftung Deutsches Auswandererhaus, 2013 im historischen Seeamt eröffnet. Auch organisiert der Freundeskreis jedes Jahr eine Vortragsreihe mit ausgewiesenen Experten sowie Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen, die mit deutscher Migrationsgeschichte zu tun haben. Die Matineen finden in den Räumlichkeiten des Deutschen Auswandererhauses statt.

Vortrag von Dr. Joachim Schuster, SPD, am Sonntag, 5. Mai 2019, um 10.30 Uhr.

Die europäische Gesellschaft ist in der Asyl- und Migrationspolitik tief gespalten. Die Europäische Union schottet sich immer weiter ab, die Zahl der Neuankommenden sinkt, abertausende Menschen sterben bei dem Versuch, Europa trotzdem irgendwie zu erreichen. Eine solidarische Verteilung der Flüchtlinge auf alle 28 Mitgliedstaaten wird von vielen strikt verweigert.

Wie also geht es weiter? Wie sollen die Europäische Union einerseits und ihre Mitgliedsstaaten andererseits mit den Menschen umgehen, die versuchen, zu uns zu kommen? Was muss in den Herkunftsstaaten geschehen? Gehen mit den Flüchtlingsbooten auch Europas Werte im Mittelmeer unter? Klar ist, diese Fragen müssen diskutiert und beantwortet werden - ein guter Anlass für einen Vortrag mit Diskussion im Deutschen Auswandererhaus.

Die Veranstaltung ist öffentlich.
Der Eintritt ist frei.

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Dr. Joachim Schuster. Foto: © Europäisches Parlament.