Europäische Tag der jüdischen Kultur 2023

Sonntag, den 03. September 2023, beging die „Menorah - Liberalen jüdischen Gemeinde Bremen/Bremerhaven“ zusammen mit weiteren Institutionen den ersten „Europäischer Tag der Jüdischen Kultur“ in Bremerhaven und lud zusammen mit der Union progressiver Juden in Deutschland (UPJ) und uns als gastgebendes Haus zu einem vielfältigen Tagesprogramm in unserem New York Saal ein.

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Nach dem ersten Podium : Mircea Ionescu, Irith Michelsohn, Torsten von Haaren (Stadtverordnetenvorstand Bremerhaven), Alina Treiger, Eli Kappo, Erik und Marcel Link (Keshet e.V.)


Das Tagesprogramm das europaweit unter dem Motto „Memories - Erinnerung“ stand, hatte um 10.30 mit Swingmusik seinen Auftakt und stand bis 18.00 Uhr Interessierten kostenfrei offen. Gastgeber:innen und Organisator:innen waren die örtliche „Menorah - Liberalen jüdischen Gemeinde Bremen/Bremerhaven“, die Union progressiver Juden in Deutschland und der Veranstaltungsort Deutsches Auswandererhaus.

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Künstler Moshe Beker bestach mit Stimme und Bühnenpräsenz

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Gute Stimmung: Der Runde Tisch der Religionen Bremerhaven im Austausch auf dem Podium

An diesem Tag kamen zu verschiedenen Themen und Formaten u.a. Irith Michelsohn, Vorsitzende der Union Progressiver Juden in Deutschland, die erste, nach der Shoah ordinierte Rabbinerin Alina Treiger (Oldenburg), Mitglieder des Vereins von und für queere jüdische Menschen, Keshet Deutschland e.V., und Teilnehmende des „Runden Tischs der Religionen“ aus Bremerhaven zusammen. Dabei fand der Austausch mit Nicht-Jüdinnen:Juden, die mehr über Kultur, Geschichte in Bremerhaven oder auch über jüdisches Leben in Deutschland 2023 erfahren wollten, ebenso einen Platz, wie Diskussionen zur jüdischen Selbstverständigung. Das Programm wurde durch vielfältige Musikbeiträge ergänzt, u.a. durch ein Mittagskonzert des renommierten israelischen Musikers Moshe Beker .

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Bei der Führung durch das DAH: Mira Levinson, Gemeindemitglied der Menorah-Gemeinde, ist Vielfältig in der Stadt Bremerhaven engagiert.

Auch die Tandemführung von zum Thema „Migration, Flucht, Diaspora: Die Wege europäischer Jüdinnen:Juden“ durch das Museum mit unserer Museumspädagogin Astrid Bormann und Mira Levinson, die in Bremerhaven vielfältig - u.a. in der jüdischen Gemeinde und der Erwachsenenbildung - engagiert ist, trafen auf reges Interesse.

 Für das leibliche Wohl der Gäste war mittags mit veganen Gerichten im "Speisesaal" gesorgt.

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Die Menorah-Gruppe ist eng mit Bremerhavens Gemeinde verbunden und schloss den Tag musikalisch ab.

Mircea Ionsecu, u.a. Vorsitzender der Liberalen Gemeinde in Bremerhaven und 2. Vorsitzender im Bremer Rat für Integration, freute sich, diverse Facetten der jüdischen Kultur beleuchten zu können: „Wir Juden waren seit Tausenden von Jahren gezwungen, immer wieder zu emigrieren. Nicht selten war für uns Diaspora unsere Heimat. Die Diaspora und wir haben uns gegenseitig geprägt und beeinflusst. Unsere Sprache, Küche, Kultur und Musik sind u.a. ein gutes Beispiel wie Integration gelingen kann, ohne sich aufzugeben.“

Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz und wird vom Präventionsrat Bremerhaven gefördert.

Eine Kooperationsveranstaltung von

Gefördert von

Das ganze Programm in der Übersicht

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