Aufbrüche – Umbrüche
Ein Dialog zwischen Bremerhaven & Chemnitz
in Kooperation
mit der Professur Humangeographie der TU Chemnitz
Was ist, wenn wir Migration nicht als Randphänomen, sondern als einen Kernmoment von Stadtgeschichte begreifen? Welche Effekte kann es für eine Stadtgesellschaft und für die lokalen Identitäten haben, wenn Menschen vor Ort genau diese Geschichte selbst zusammen bergen?
Bremerhaven und Chemnitz scheint ein Vergleich voller Kontraste. Doch beim genaueren Hinsehen zeigen sich Verbindungen: Beide erzählen Geschichte(n) von Migration und urbanen Transformationsprozessen aus fast zwei Jahrhunderten.
Die Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ bringt Perspektiven von Heute und Gestern, ost- und westdeutscher Geschichte in Dialog, und erlaubt neue Perspektiven auf die zwei Städte. Ausstellung und Stadtrundgänge lassen spürbar werden, wie Austausch, Wandel und Brüche diese Orte gestalten – und wie individuelle Biografien und Ereignisse den Charakter, die Struktur und Eigenheiten der Orte prägen.
Die Ausstellung wurde seit dem 20. Oktober 2025 in der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz gezeigt und zieht mit der Eröffnung am 29. Januar 2026 nach Bremerhaven um.
Während der Ausstellung...
...sind 2026 Stadtführungen zur lokalen Migrationsgeschichten in Bremerhaven geplant. Termine werden folgend angekündigt.
Eine angegliederte Befragung gibt den Besucher:innen eine weitere Möglichkeiten zur Teilhabe und Auseinandersetzung mit der Thematik.
Können interessierte einen Blick in den im Projekt entstandenen "Werkzeugkoffer" werfen: Mit diesem methodischen Leitfaden, sollen Laien selbst Recherchen für migrationsbezogene Stadtrundgänge in ihrer Kommune durchführen können. Erhältlich ist der "Werkzeugkoffer" digital und im Print über die Seite der Universität.
Das Kooperationsprojekt...
zusammen mit der Professur Humangeographie der TU Chemnitz mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung entstand im Anschluss an den „Kalliope-Preis für praxisnahe Migrationsforschung und wurde von der Stiftung Deutsches Auswandererhaus gefördert.


